Redaktion: BT Rechtsanwälte
Veröffentlicht am 14.09.2026 · Aktualisiert am 15.09.2026
Was bedeutet der Begriff?
Ein Absonderungsrecht ermöglicht einem gesicherten Gläubiger eine bevorzugte Befriedigung aus dem Erlös bestimmter Vermögensgegenstände. Beispiele sind Grundpfandrechte oder Sicherungsübereignungen. Gesetzliche Kostenbeiträge und die Art der Verwertung sind zu berücksichtigen.
Davon zu unterscheiden ist die Aussonderung: Ein Gegenstand, der einem Dritten gehört, kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen aus der Masse herausverlangt werden. Ein einfacher Eigentumsvorbehalt kann deshalb anders einzuordnen sein als eine Sicherungsübereignung. Die Vertragsunterlagen sind für die Abgrenzung entscheidend.
Einordnung im konkreten Fall
Für die Bewertung sind der Verfahrensstand, Ihre Rolle und die vorhandenen Unterlagen maßgeblich. Die Erläuterung dient der allgemeinen Orientierung und ersetzt keine Prüfung des Einzelfalls.
Allgemeine Information. Keine individuelle Rechtsberatung. Für die konkrete Bewertung sind Sachverhalt, Unterlagen und aktueller Verfahrensstand maßgeblich.
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