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Wissen zu Arbeitsrecht
Bei Kündigung, Aufhebungsvertrag oder Streit um Vergütung hilft eine frühzeitige Einordnung der Unterlagen und Ihrer persönlichen Ziele.
Arbeitsrechtliche Beratung betrifft den Beginn, die Durchführung und die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses. Entscheidend ist häufig das Zusammenspiel von Arbeitsvertrag, tatsächlicher Tätigkeit und späteren Vereinbarungen. Tarifverträge und betriebliche Regelungen können hinzukommen. Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber unterscheiden sich Ausgangslage und gewünschtes Ergebnis. Benennen Sie daher beim ersten Kontakt, ob Sie eine Erklärung prüfen lassen, auf ein Schreiben reagieren oder einen bestehenden Konflikt lösen möchten.
Bei einer schriftlichen Kündigung ist der Zugang besonders wichtig. Wer die Unwirksamkeit geltend machen möchte, muss grundsätzlich innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage erheben. Gespräche über eine Einigung ersetzen diese Frist nicht. Ein Aufhebungsvertrag verlangt eine andere Prüfung: Neben dem Beendigungszeitpunkt können Vergütung, Freistellung, Zeugnis und sozialrechtliche Folgen relevant werden. Bei offenen Lohnansprüchen helfen Abrechnungen und nachvollziehbare Aufstellungen; mögliche Ausschlussfristen sind gesondert zu prüfen.
Fragen, die bei der Einordnung helfen
- Wann und auf welchem Weg ist das maßgebliche Schreiben zugegangen?
- Soll die Beschäftigung fortgesetzt oder eine geordnete Beendigung geprüft werden?
- Welche Vereinbarungen bestehen zu Vergütung, Arbeitszeit und Sonderzahlungen?
Beiträge zu Arbeitsrecht
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Arbeitsrecht · 15.09.2026
Matrixorganisation: Wann muss der Betriebsrat beteiligt werden?
Eine Führungskraft arbeitet für mehrere Betriebe: Das BAG erklärt, wann eine weitere betriebsverfassungsrechtliche Einstellung vorliegt und wie Unternehmen die Beteiligung vorbereiten können.
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Arbeitsrecht · 15.09.2026
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Arbeitsrecht · 15.09.2026
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Eine Meldung und eine spätere Kündigung werfen schwierige Beweisfragen auf. Das BAG erläutert die Prüfung des Zusammenhangs und die Grenzen des Hinweisgeberschutzes.
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Arbeitsrecht · 15.09.2026
Freistellung nach Kündigung: Was gilt für den Dienstwagen?
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Beitrag lesenWichtige Begriffe im Lexikon
Abmahnung
Eine arbeitsrechtliche Abmahnung beanstandet ein konkretes Verhalten und verbindet dies mit einer Warnung vor möglichen Folgen bei Wiederholung. Ob sie berechtigt ist, hängt vom tatsächlichen Vorwurf und den rechtlichen Anforderungen ab. Eine…
Begriff verstehenArbeitszeugnis
Das einfache Arbeitszeugnis betrifft Art und Dauer der Tätigkeit. Beim qualifizierten Zeugnis werden zusätzlich Leistung und Verhalten beurteilt. Die Angaben sollen klar und verständlich sein. Ein Zeugnis darf nicht durch versteckte Aussagen einen anderen…
Begriff verstehenAufhebungsvertrag
Ein Aufhebungsvertrag beendet das Arbeitsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen. Er kann Regelungen zu Abfindung, Freistellung und offenen Ansprüchen enthalten. Mögliche Auswirkungen auf Sozialleistungen und die Reichweite von Ausgleichsklauseln sollten…
Begriff verstehenAusschlussfrist
Eine Ausschlussfrist kann vorsehen, dass ein Anspruch innerhalb eines bestimmten Zeitraums geltend gemacht werden muss, damit er nicht verfällt. Solche Regelungen begegnen etwa in Arbeits- oder Tarifverträgen. Ihre Wirksamkeit, Reichweite und mögliche…
Begriff verstehenFreistellung
Bei einer Freistellung wird die Pflicht zur Arbeitsleistung für einen bestimmten Zeitraum aufgehoben oder ausgesetzt. Das bedeutet nicht automatisch, dass das Arbeitsverhältnis beendet ist. Ob Vergütung fortgezahlt wird, eine Rückkehr verlangt werden kann…
Begriff verstehenKündigungsschutzklage
Mit einer Kündigungsschutzklage kann ein Arbeitnehmer die Wirksamkeit einer Kündigung gerichtlich überprüfen lassen. Grundsätzlich gilt eine Frist von drei Wochen ab Zugang der schriftlichen Kündigung. Verhandlungen über eine Abfindung ersetzen die…
Begriff verstehenWenn aus Orientierung eine konkrete Frage wird
Nach der Sichtung lässt sich festlegen, ob eine Vertragsprüfung, eine außergerichtliche Verhandlung oder ein gerichtliches Vorgehen zum Auftrag gehören soll. Die Kostenfrage wird dabei ausdrücklich angesprochen. Eine vorhandene Rechtsschutzversicherung bedeutet nicht automatisch, dass jede Tätigkeit versichert ist. Auch das gewünschte Ergebnis, etwa eine bestimmte Abfindung, lässt sich nicht pauschal zusagen.
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